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Git Gui Windows & SSH Keys

Git Logo

Ich arbeite mit Git und Github schon etwas länger, bin allerdings kein professioneller Entwickler und so ist meine Nutzung eher sporadisch für kleinere Scripte und ähnliches. Dieser Tage habe ich mal auf SSH umgestellt. Key erstellt, bei Github eingetragen und alles war gut, zumindest unter Linux. Doch wie sieht es unter Windows aus? Ich habe meinen Private-Key in ~BENUTZER/.ssh/ gelegt, doch leider funktionierte es nicht. Machen wir es kurz, den Private-Key umbenennen nach „id_rsa“ und schon funktionierte es.

Nur um sicher zu gehen, ihr könnt den Key im OpenSSH Format belassen und müsst ihn nicht per Puttygen konvertieren, da ja ein MinGW drunter liegt.

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Jupyter Notebooks mit bestimmten Browser öffnen

Ich bin ein Fan von Jupyter Notebooks, nicht als Entwicklungsumgebung, sondern als Dokumentationssystem im Python Umfeld. Ich probiere viel aus, dabei ist leider auch viel „Try & Error“, und dank Jupyter verliere ich nicht die Übersicht und kann auch noch schnell eine Minidokumentation schreiben. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in den Neunzigern mit Mathematica gearbeitet habe und das Konzept schon immer ganz gut fand. 🙂

Wenn man jetzt ein Notebook nicht mit dem Standard-Browser öffnen möchte, so gibt es sicherlich mehrere Wege die zum Ziel führen. Da ich Notebooks immer im Chrome geöffnet haben möchte, stand ich vor der Aufgabe dies zu implementieren.

Auf der (Power-) Shell

jupyter notebook --generate-config

eingeben, dann wird im Home Verzeichnis eine Konfigurations Datei .jupyter/jupyter_notebook_config.py erzeugt.
Mit einem Editor die Zeile mit c.NotebookApp.browser suchen und wie folgt editieren:

c.NotebookApp.browser = u'"C:\\Program Files (x86)\\Google\\Chrome\\Application\\chrome.exe" %s'

Die Pfadangabe im o.g. Beispiel ist für Windows gedacht und muss an eure Umgebung angepasst werden.

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Mail-in-a-box – Eigener Emailserver

Jeder der Email auf mehreren Domains und mit mehreren Nutzern pro Domain verwalten muss/möchte, denkt sicherlich über einen eigenen Emailserver nach. Installation und Wartung schrecken aber häufig ab, zumal es bei den Großprovidern wie Google, Microsoft aber auch Posteo oder Protonmail, um einige Beispiele zu nennen, schon sehr kostengünstige Angebote gibt. Aber was mache ich, wenn mir die Angebote aus welchem Grund auch immer nicht zusagen?

Meine Lösung ist Mail-in-a-box, eine Scriptsammlung die aus einem „frischen“ Ubuntu Linux einen vollständigen Emailserver inkl. Webmail, Kontakteverwaltung, Kalender, Dateiablage und Anti-Spam. Ein virtueller Server mit z.B. 2x vCPU, 4 GM Ram ist eine gute Basis und kostet inkl. Backup unter 10€/Monat.

Eine kleine Warnung, ihr solltet wissen wie ihr eure DNS-Einträge machen könnt und keine Angst vor der Konsole (ssh) haben. Wenn ihr jetzt noch nicht zurückschreckt, dann probiert es mal aus. Ich war sehr angenehm überrascht wie schnell und einfach es geht.

Besteht mehr Interesse an dem Thema? Dann einfach ein Feedback per Kommentar.

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